Sonya Moreena

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Meine persönliche Reise

Als ich bemerkte, dass meine Blutungen unregelmäßig zu werden begannen, hatte ich erst  knappe 2 Jahre zuvor begonnen, mich auf eine für mich damals völlig neue Art und Weise mit meinem Frau Sein auseinanderzusetzen und meine monatliche „Mondzeit“ mit einer gänzlich neuen Einstellung zu sehen.

Zum ersten Mal in meinem Leben (leider sehr, sehr spät in meinem Leben) wurde dies zu einem wichtigen Thema für mich. Bis dahin war die monatliche „Regel“ eine unangenehme Sache, die ich so schnell wie möglich und so „sauber“ wie möglich hinter mich bringen wollte. Nun lernte ich De Anna L´Am kennen und ihre Red Tent Bewegung, die es mir ermöglichte, den wertschätzenden Übergang vom Mädchen zur Frau rituell nachzuholen und die natürliche, kraftvolle Bedeutung der Blutung, als heiliges, spirituell bedeutsame Zeit für Ruhe und innere Besinnung kennenzulernen.

Wie gesagt, ich hatte dafür nur ungefähr 2 Jahre Zeit, in denen ich allerdings jedesmal voller Freude meine sensitiven roten Tage willkommen hieß. Ich betete sogar darum, diese Zeit für mich noch zu verlängern, um mein Gefühl für das Frau Sein und meine Wertschätzung für meinen Körper, seine Signale und für das Leben als kreative, menstruierende Frau doch noch erleben zu können.

Es war für mich eine Zeit des Umbruchs gekommen, Wechselhaftes stand an. Ich wusste, ich war jetzt aufgerufen, eine neue Definition für mich zu finden. Auch wenn ich drei Kinder geboren hatte, so hatte es doch etwas Endgültiges, das es zu Verabschieden und um das es zu trauern galt, als mir klar wurde, dass es nun nicht mehr um „Verhütung“, also um ein bewusstes Nein- Sagen zu einer möglichen Schwangerschaft ging, sondern, dass es nun einfach physiologisch nicht mehr möglich sein würde, Kinder zu bekommen, die Entscheidung also auch nicht mehr bei mir lag. Gleichzeitig war ich unendlich dankbar, dass ich es meinem bisherigen Leben erleben hatte dürfen, drei gesunde, wundervolle Kinder in ihr Leben begleiten!

Einige Symptome stellten sich ein, die, wie ich schließlich bemerkte, mich eigentlich schon einige Jahre zuvor begleitet hatten. Ich hatte nie das Gefühl, dass der Beginn der Menopause ein Mangel, eine Krankheit wäre, die es zu behandeln galt sondern eine Veränderung in eine neue Lebensrichtung.

Da ich es schon seit vielen Jahren gewohnt war, meine zu Tage tretenden Lebensthemen mehr oder weniger rasch und intensiv anzusehen und zu verändern, zu transformieren, wollte ich davon ausgehen, dass auch hinter den sogenannten „Wechseljahrbeschwerden“ verdrängte, ins Rampenlicht gekommene Lebensthemen standen. Ich lernte, meine Körper, meine körperlichen, emotionalen und geistigen Reaktionen und Aktionen zu beobachten und konnte verschiedene Zusammenhänge entdecken.

Daher ist für mich der Umgang mit Begleiterscheinungen der Wechseljahre immer ein ganzheitlicher. Körperliche Symptome, emotionale Erfahrungen, gedankliche Muster, seelische Aspekte – sie alle wirken zusammen und wir können lernen, diese Verknüpfungen zu erkennen und auszublancieren.

Und - wir sind nun in der Lage die in uns wohnende Weisheit und Lebenskraft nun transparent nach außen zu bringen. Was immer das konkret für jede Frau auch heißt.

Ich freue mich, wenn du mit mir arbeiten möchtest und ersuche dich, um Falle schwerwiegender Begleiterscheinungen, deine körperliche Symptome zuerst beim Arzt deines Vertrauens abzuklären!